Herbst ist Baumzeit

In der Klosterstraße sind heute (legal!) etliche alte Bäume gefällt worden.
Laut Zahlen des Bundes Deutscher Forstleute decke etwa eine (in Zahlen: 1!) hundertjährige Eiche den Jahresbedarf an Sauerstoff für zehn Menschen.
Wieviel Sauerstoff hatten wohl die jetzt geschlagenen Bäume erzeugt? Wieviele Schadstoffe und Staub aus der Luft gefiltert?

Aber es gibt zum Glück auch die andere Seite.

Wie wir über die WIR Reinfeld erfahren haben, gibt es durch das Land Schleswig-Holstein eine große Baumpflanz-Aktion.

https://einheitsbuddeln.de/home

Die Idee ist, dass möglichst viele Menschen am 03. Oktober, zum Tag der Deutschen Einheit, einen Baum pflanzen. Nicht nur Vereine oder Organisationen, sondern auch möglichst viele Privatleute. Und das ganze dann jedes Jahr. Ist das nicht eine tolle Sache?

Die WIR Reinfeld lädt dazu ein, am 03. Oktober um 11.00 Uhr auf dem Spielplatz am Steinhof dabei zu sein.
Pro Reinfeld jedenfalls findet die ganze Aktion einfach großartig!



Die Sommerpause ist vorbei, die Sorge geht weiter

Auf den Tag genau fünf Monate ist es her, dass die Reinfelder Politik beschlossen hat, in der Dröhnhorst kein neues Baugebiet auszuweisen.
Und nun versucht die Verwaltung sozusagen „durch die kalte Küche“, dies doch noch durchzudrücken. Weil angeblich Wohnraum benötigt wird. Die nackten Zahlen – eben der Verwaltung – sagen allerdings etwas anderes.
Wir haben genug Wohnraum, bzw. liegen mit den geplanten Baumaßnahmen (z.B. Alfapark und Verdichtung der Stadt) genau im Soll.
Wieso also soll nun eine weitere Fläche versiegelt werden?? Und dies auch noch genau in einem Biotopverbundsystem?
Und wie kann es sein, dass die Verwaltung dermaßen unverfroren einen aktuellen und wohlüberlegten Beschluß der Politik umstoßen will?
Wäre ich Reinfelder Stadtverordnete, wäre ich sehr überrascht.
Die politischen Vertreter sind dafür gewählt worden, die Geschicke der Stadt zu bestimmen, nicht die Verwaltung. Im Sinne und für die Reinfelder Bürger.
Und inzwischen auch sehr dringend im Sinne von Natur- und Umweltschutz. Der Klimawandel mit seinen Herausforderungen findet auch in Reinfeld statt!
Wir brauchen nicht noch mehr Einfamilienhäuser wohlhabender Hamburger und nicht noch mehr Landversiegelung. Allmählich sollte sich das doch auch bis in die Amtsstuben kleinerer Städte herumgesprochen haben.

 



Stadtradeln – geschafft

Die drei Wochen sind rum, und ich wage zu behaupten, dass einige von uns durchaus fitter geworden sind.
Manche werden zukünftig kleinere Einkäufe nur noch per Rad erledigen.
Aber ich glaube, allen hat es großen Spaß gemacht!

Hier gibt es unser tolles Ergebnis und noch einige Fotos.

 



Radeln für Reinfeld – Halbzeit

Wir haben Halbzeit beim Stadtradeln, vielleicht kann ich eine kleine -persönliche- Zwischenbilanz ziehen.
Ich selber bin Radelanfängerin, ganz im Gegensatz zu etlichen Mitgliedern des Teams. Vielleicht staune ich deshalb noch so sehr über viele, den anderen sehr vertraute Dinge.
Zum Beispiel darüber, wie wirklich wunderschön die gesamte Landschaft um Reinfeld herum ist. Ganz schmale, wenig befahrene Straßen schlängeln sich an Weiden, Teichen und vielen Feldern vorbei, über sanfte Hügel und durch kleine Wälder. Dieses Land ist ein Schatz.

Mir fällt auch auf, wie viele, viele Radfahrer unterwegs sind. Richtige Radsportler, Familien mit Kindern, Pärchen, aber auch viele Senioren, die dank ihrer Pedelecs problemlos auch die etwas abgelegeneren Stellen erreichen können. Und alle wirken außerhalb der Stadt sehr zufrieden.

Vielleicht bin ich bislang die falschen Strecken gefahren, aber ich habe bislang nur genau 1 Blühstreifen an einem Feld gesehen. Nichtmal die Ackerrandstreifen sind bunt, da steht nur langweiliges, hohes Gras. Wie sollen die Bienen und andere Insekten dort etwas zu fressen finden??

In Reinfeld selbst fallen einem -wenn man es geschafft hat, die Rad-Schleichwege zu entdecken- etliche alte, schöne Häuser auf. Meist liebevoll in Schuß gehalten, mit alten Rosensträuchern bewachsen oder in verwunschen wirkenden Gärten.
Es gibt noch ganz alte Fotos von Reinfeld, auf denen man sieht, dass dies hier früher eine regelrechte Gartenstadt war, mit viel Grün und wenig Verkehr. Von dieser gesunden Beschaulichkeit ist leider durch die stadtplanerische „Modernität“ der sechziger und siebziger Jahre, die vieles von dem Charme und der Lebensqualität dem Autoverkehr geopfert hat, wenig übriggeblieben.
Menschen, die jetzt mit dem Auto auf den Hauptverkehrsstraßen durch Reinfeld fahren, sehen nur eine 08/15 Kleinstadt mit viel Verkehr und können vielleicht nur mal einen kurzen Blick auf den Herrenteich erhaschen. Für die durchfahrenden Radfahrer bedeutet Reinfeld in erster Linie eins: Streß.
Möchten Radwanderer von Bad Oldesloe kommend weiter nach Lübeck, haben sie die schöne Wahl zwischen der lebensgefährlichen B75, und dem Weg durch die Stadt, auf dem sie sich auf stark befahrenen und meist recht steilen Straßen irgendwie gegen dicht vorbeifahrene Autofahrer behaupten müssen. Und die Autofahrer ihrerseits haben oft ihre Mühe, irgendwie unfallfrei an den Radlern vorbeizukommen. Auch für sie ist das stressig und nervig.

Mein persönliches Halbzeitfazit ist, dass ich zukünftig viel öfter Ausflüge und Einkäufe mit dem Rad mache. Aber auf Schleichwegen.

I.L.



Wir „Radeln für Reinfeld“ – mit Update

Im Kreis Stormarn findet wieder das Stadtradeln statt, vom 30.05. – 19.06.2019.
https://www.stadtradeln.de/kreis-stormarn

Die Stadt Reinfeld macht als Kommune zwar leider nicht mit (warum eigentlich nicht?), aber das braucht ja niemanden daran zu hindern, sich einem Team anzuschließen und aktiv etwas für das Klima zu tun. – Oder zu zeigen, dass man bereits umweltbewußt ist.
Außerdem kann man so auch zeigen, dass das Thema Radverkehr bei uns in Reinfeld durchaus wichtig ist.

Von uns sind beileibe auch nicht alle die Supersportler, aber jeder Kilometer, der nicht mit dem Auto zurückgelegt wird, zählt.
Schon, wenn man nur mal eben fix vom Kalkgraben in die Stadt zum Einkaufen fährt, sind das hin und zurück bereits drei oder vier Kilometer. Das summiert sich schnell auf…
Teilnehmen kann man auch gut mit Pedelecs.
Mitmachen geht ganz einfach: Auf diesen Link clicken, anmelden, losradeln. Dann braucht man nur noch die gefahrenen Kilometer täglich oder alle paar Tage dem Teamcaptain melden, oder online eintragen, fertig.
Es gibt auch eine App („Stadtradeln“) im Playstore. Das macht die Sache noch einfacher, dann wird automatisch gezählt und eingetragen. 🙂

Man kann auch später noch mitmachen, man muß nicht von Anfang an dabei sein.
Viele Fragen werden hier beantwortet: https://www.stadtradeln.de/faq-radelnde#c20178
Und wenn man nicht so recht weiß, wo man noch fahren könnte, gibt es hier Tourenvorschläge: http://www.sh-radroutenplaner.de/

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dabei sind, beim „Radeln für Reinfeld“!

Update vom 06. Juni 2019:

Herr Bürgermeister Gerstmann teilte uns mit, dass die Stadt Reinfeld, bzw. ein Team der Stadtverwaltung, jetzt auch mitmacht. Finden wir prima!



Heute ist :

Welt-Bienen-Tag!

Passend zum Thema haben wir diesen Artikel in den Lübecker Nachrichten gefunden:
https://www.ln-online.de/Lokales/Ostholstein/Blumen-statt-Acker-Landwirte-legen-Bluehstreifen-fuer-Insekten-an

Leider muß man erzählen, dass jemand aus unserer Gruppe gerade eine große Fahrradtour rund um Reinfeld gemacht hat – und nicht einen einzigen Blühstreifen entdecken konnte. Nicht einen.
Und das bei elf Landwirten, die in und um Reinfeld herum wirtschaften. Ist das nicht traurig?
Ich finde es auch deshalb schade, weil die Landwirtschaft doch eigentlich für Leben steht. Sie ernährt uns alle. Ist denn da nicht auch jeweils wenigstens ein Eckchen frei, um auch auch ein paar Bienen mit zu füttern??

Wenn es am Geld hängen sollte, kann man doch auch hier quadratmeterweise an Privatleute und Firmen Blühstreifen „vermieten“.
Also mehrere von uns wären auch freudig mit dabei!

https://www.weltbienentag.de/



Als „Dankeschön“ an die Reinfelder Politik

Man muß auch mal danke schön! sagen, wenn jemand aus der Politik etwas richtig gutes getan hat!

Deshalb verlinke ich hier mal die Seiten von der Reinfelder SPD:

Die SPD in Reinfeld

und von den Grünen:

Die Grünen

und von der WIR

Die WIR-Reinfeld (ja, sie durften sehr gerne unseren Text übernehmen 🙂 )

Die Abgeordneten dieser drei Parteien haben zukunftsgerichtet entschieden. Sie sind nicht der Meinung, dass die Finanzen einzelner Investoren Vorrang haben vor Umwelt- und Menschenschutz.

DANKE SCHÖN!

Keine Bange, Sozialwohnungen werden trotzdem entstehen – und zwar innerhalb der Stadt. Konkrete Pläne für ein größeres Gebiet bestehen ja schon. Zentral gelegen, mit alten Bäumen und Grünflächen, auf schon längst versiegelten Flächen.
Dazu entstehen gerade stadtweit neue Wohnungen und Mehrfamilienhäuser.
Im Außenbereich muß man gar nicht bauen, um den Wohnraumbedarf zu erfüllen. Da „muß“ man nur bauen, wenn man den Hals nicht vollkriegt und wenn einem die Lebensqualität der jetzigen und zukünftigen Einwohner egal ist. 



Die Zukunft kann kommen!

Gestern, am 13.05.19, tagte der Stadtentwicklungsausschuß.
Der Sitzungssaal des Neuen Rathauses war brechend voll, weil eine Beschlußvorlage von SPD, WIR und den Grünen unter anderem vorschlug, Land-und Forstwirtschaft in Reinfeld zukünftig ausschließlich biologisch-ökologisch betreiben zu lassen. Dies rief den geballten Protest sämtlicher Reinfelder Landwirte hervor, die sich in ihrer Existenz bedroht sahen.
Nach längerer Diskussion wurde zwar klargestellt, dass keineswegs geplant war, irgendjemanden in seiner Existenz zu bedrohen, oder zur Umstellung seiner Landwirtschaft zu zwingen, trotzdem wurde auf den Vorschlag der Landwirte zur Umformulierung des Beschlusses eingegangen.
Diesen Protest aus Angst um die Existenz finde ich sehr verständlich.
Dass biologische Landwirtschaft entgegen der Meinung unserer Landwirte für die Umwelt trotzdem besser wäre, belegen hunderte Studien, unter anderem vom renommierten Thünen-Institut.
https://www.thuenen.de/de/infothek/presse/aktuelle-pressemitteilungen/was-der-oekolandbau-fuer-umwelt-und-gesellschaft-leistet/

Leider besteht in Reinfeld immernoch starker Widerstand dagegen, selbst unter den Junglandwirten, wie in der Raucherpause zu hören war.
Es ist zu hoffen, dass auch hier zukünftig doch ein Umdenken stattfindet. Man kann auch mit der Biolandwirtschaft genau so gut, oder vielleicht sogar besser seinen Lebensunterhalt verdienen, eben weil die Verbraucher inzwischen verstärkt auf Bioprodukte achten.

Neben der Landwirtschaft wurden allerdings für die Zukunft bahnbrechende, großartige Entschlüsse getroffen.
Unter anderem: Es wird kein großes Baugebiet in der Dröhnhorst geben!
Die Natur hat dort doch noch eine Chance!
Mein Traum wäre, dass eine große Naturschutzstiftung das Gelände für sehr gutes Geld dem jetzigen Eigentümer abkauft, um es dann zu renaturieren.
Die Gewinner wären dann wir alle, jeder einzelne Einwohner von Reinfeld und Umgebung, die gesamte Natur hier, und natürlich auch die Landwirte.

Hier geht es zu den Entschlüssen im Einzelnen.

 

 



Macht sich noch jemand anders Sorgen?

Gibt es noch irgendeinen Menschen, der noch nichts von dem absolut dramatischen UN-Bericht zum Artensterben gehört hätte?
Auch wir hier im kleinen Reinfeld, auch jeder einzelne kann ein kleines bißchen dagegen tun.
Sei es die Bebauung jetzt noch freier Flächen, sei es das Totspritzen aller Krabbler auf dem Feld, seien es Kieswüsten als Vorgärten. Oder wenigstens das Zeichnen der unten stehenden Petition.

Hier ist die von Dirk Steffen initiierte Petition, um den Artenschutz ins Grundgesetz zu übernehmen.

https://www.openpetition.de/petition/online/artenschutz-ins-grundgesetz-biodiversitaet-und-oekosystemleistungen-erhalten

 

 

 

 

 

 



Mehr Naturschutz für Reinfeld?

Das Land Schleswig-Holstein ist gerade dabei, einen neuen Landschaftsrahmenplan aufzustellen.
Heißt im Grunde nichts anderes, als dass  – auch auf lokaler Ebene – neu festgelegt wird, wie denn die Ziele und benötigten Maßnahmen aussehen müssen, um dem Naturschutz Rechnung zu tragen.
Auch alle Bürger durften sich beteiligen. Selbstverständlich hat auch Pro Reinfeld mitgemacht.
Eine genauere Erklärung und eine schöne Zusammenfassung unserer verschiedenen Stellungnahmen findet man HIER einmal zusammengefaßt.

 



Tolle Sache: Eine Fledermauswanderung

Unter höchst informativer, interessanter und kurzweiliger Führung von Frau Reichle vom NABU haben wir eine spätabendliche Wanderung über den Dröhnhorster Weg gemacht und mit Hilfe von speziellen Detektoren verschiedene Fledermausarten aufgespürt.
Zu unserer großen Überraschung waren auch etliche der Vögel, die wir gesehen haben, gar keine Vögel – sondern eben große Fledermäuse!
Dieser Abend war dermaßen spannend, dass jetzt mehrere Mitglieder von uns selbst unter die Fledermausdetektoren-Bauer gehen. (Dafür gibt es tatsächlich Bausätze)

Das war ein wirklich toller Abend, ganz herzlichen Dank an Frau Reichle und den NABU!

Der Artikel, mit Bildern dazu, ist hier zu finden.



Fundstück zum Thema verödete Innenstädte

Wir klagen hier in Reinfeld ja schon länger über die Schließung eines kleinen Geschäftes nach dem nächsten.
Von einem „Einkaufserlebnis“ kann man nicht mehr wirklich sprechen.
Man hat ja irgendwie gedacht, das beträfe nur Reinfeld, aber wie ich sehe, geht das in vielen, vielen Städten so.
Also sind wohl Ideen gefragt.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/handel-beklagt-veroedete-innenstaedte-bereits-11-000-geschlossene-geschaefte-a-1253774.html



Notizen aus dem Stadtentwicklungsausschuß 25.03.19

Selbstverständlich war Pro Reinfeld bei der gestrigen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses.
Auch wegen unserer Nachfragen können wir einige interessante Dinge erzählen.

Zunächst zum geplanten Radweg zwischen Gasthof Kalkgraben und Lidl, an der B75 entlang.

Laut Vorsitzendem des Bauausschusses, Herrn Hartwig (CDU), ist ja der neue Radweg praktisch schon so gut wie gebaut.
Aber ganz im Gegenteil, das Land konnte bislang keine akzeptablen Verträge bieten. Unter Umständen würde die Stadt Reinfeld auf sämtlichen Planungskosten usw. sitzenbleiben und dann immernoch keinen Radweg haben.
Schade, schade, dass auch Kommunalpolitiker vollmundige Versprechen machen, ohne sie auch nur im Ansatz halten zu können.
Und doppelt schade, dass Radwanderer – oder Reinfelder, die umweltfreundlich zum Einkaufen fahren möchten, entweder den langen Umweg durch die Stadt, oder sehr gefährlich auf der B75 fahren müssen.
Es gibt noch nichtmal ein Zeitfenster für den Bau. Es gibt gar nichts. Klimaschutz läßt grüßen.

Dann wurde die Wohnraumanalyse Teil 1 vorgestellt.

Laut Prognosen sind bis zum Jahr 2030 etwa 10 bis 30 Hektar nötig – allerdings wäre es nicht nötig, dafür neue Flächen zu versiegeln. Dank der Innenstadtverdichtung und Umsiedelung einiger großer Betriebe können deren Flächen zukünftig für Wohnraumbebauung genutzt werden.
Das ist eine großartige Nachricht! (Hoffentlich hat nicht doch irgendjemand die Dollarzeichen in den Augen und will doch irgendwann weitere Naturfläche zubetonieren…)
Teil 2 der Wohnraumanalyse, mit dem Thema „Welche Flächen stehen wo noch zur Verfügung“, wird bei der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vorgestellt.

Zum Thema Verkehr

Schon jetzt rollen laut einer Erhebung täglich durchschnittlich 10.900(!) Fahrzeuge durch die Straße am Zuschlag.
Laut Prognosen wird sich diese Zahl bis zum Jahr 2030 noch um etwa 4,3% bei den PKWs, und sogar 11% beim Schwerlastverkehr erhöhen.
Der Knotenpunkt Feldstraße, B75 und Nordstormarnstraße ist durch die ungünstige Schaltung der Ampeln schon jetzt nicht mehr leistungsfähig genug.
Durch den Bau der großen Brücke rollt diese Blechlawine dann durch die kleine Bahnhofstraße und durch den Kreisel.
Radfahrer und Fußgänger sollen sich dann eine gesondert angehängte Brücke und die Fahrstühle am Bahnhof teilen.

Dann die Stellungnahme der Stadt Reinfeld zum neuen Landesrahmenplan, Planungsraum III. (Auch die Dröhnhorst!)

Zum deutlichen Mißvergnügen der CDU-Fraktion, hatten sich die anderen politischen Fraktionen getroffen und die Idee eines „grünen Ringes“ um Reinfeld herum entwickelt. Außerdem würden sie auch gerne größere Teile vom Wald Fohlenkoppel zum Naturwald umwidmen. Teile der CDU finden das Konzept eines Naturwaldes nicht gut. Immerhin kann man doch wunderbar Geld mit dem geschlagenen Holz verdienen.
(Wer schon einmal als Naturfreund durch die Fohlenkoppel gewandert ist und die Verwüstungen gesehen hat, die dort teils angerichtet werden, teilt vielleicht nicht uneingeschränkt die Freude über das Geld. Dem normalen Erholungssuchenden macht es mehr Freude, ins lebendige Grün zu gucken und nach dem dort lebenden Rotwild zu schauen.)
Die CDU möchte jedenfalls Naturschutz und grüne Ringe lieber Fachleuten (wie z.B. den Landwirten) überlassen. Trotzdem wurde der Antrag von SPD, WIR und den Grünen gegen die Stimmen der CDU angenommen – die Stadt Reinfeld schlägt dem Land vor, ein bißchen grüner und naturnäher zu werden.
Für Menschen, die ihren Kindern mal ein paar Tiere und natürlich gewachsenes Land zeigen möchten, ist das eine sehr gute Entscheidung. Für den Erholungswert der Stadt und für die eigenen Bürger sowieso.
Hoffentlich stimmt das Land dem zu!

Zu dieser Sitzung gibt es auch einen Artikel in den Lübecker Nachrichten:
http://www.ln-online.de/Lokales/Stormarn/Reinfeld-schafft-neuen-Wohnraum

Man beachte die Aussage Herrn Webers auf die Frage zur Dröhnhorst: Man müsse nicht glauben, dass Reinfeld weitere große Bauprojekte im Außenbereich brauche, die nicht nur große Flächen versiegele, sondern auch zur Zerstörung von Landschaft und Natur führen würden!

Die SPD, die WIR und Die Grünen in Reinfeld scheinen vielleicht doch zu einer Generation von Politikern zu gehören, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, die erkannt haben, dass „unendliches Wachstum“ einen unendlich hohen Preis kostet.

 

 

 

 



Großer Verwandtenbesuch (bei Familie Schwan)- Mit Update

Seit etlichen Wochen hat unser angestammtes Schwanenpaar Besuch von der Verwandtschaft. Viel Besuch.
Zeitweise waren über 50(!) Schwäne auf dem Messingschläger Teich und dem angrenzenden Rapsfeld zu beobachten. Dazu kamen noch etwa drei Dutzend Gänse, die üblichen Grau- und Silberreiher und die Seeadler.
Diese ganze Vogelschar ist auf dem See nicht immer nett zueinander, es gibt jede Menge Prügeleien. Fast wie im Wilden Westen, im Saloon.
Für uns Menschen ist das jedenfalls ein tolles Schauspiel.

 

 

Update und Abgesang auf ein schönes Naturschauspiel – vom 15.04.19

Hier sind nochmal ein paar schöne Fotos.
Dies werden wohl die letzten sein, weil die ganze Truppe inzwischen weitergezogen ist. Hier auf dem -irgendwie wiedererstandenen – alten Sanderteich sitzen nur noch die Jungtiere vom letzten Jahr und ein fremdes Tier.

 

 

 

 

 



Neues(?) von der Ahrensböker Straße

Am 20.März 2019 tagte der Bauausschuß.

Wir haben mal genauer wegen der Ahrensböker Straße nachgefragt….

Leider gab es viele „politikertypische“ Antworten und nur recht wenig konkretes. Aber was wir herausgefunden haben, finden sie etwas weiter unten auf dieser Seite (bitte draufklicken)

 



Bewahren, nicht zerstören – finden wir gut!

Bei der heutigen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses hat uns sehr das Bemühen der Stadtverordneten gefreut, bei den diversen Bebauungsplanänderungen (Neuhöfer Straße, Bischoffsteicher Weg) kleine Baumgruppen oder gar einzelne Bäume vor der Fällung zu bewahren.
Besonders der Vorsitzende des Ausschusses, Herr Weber, hat immer wieder betont, wie wichtig es ist, den kleinstädtischen, eher ländlichen Charakter Reinfelds zu erhalten. Weder sollten (zu)viele Flächen versiegelt werden, noch aller Grünwuchs zerstört werden.

Der Punkt, dem wir nicht wirklich zustimmen können, ist die Aussage, dass Reinfeld wenig Durchgangsverkehr habe. Das sehen sicherlich viele Anwohner von  Kalkgraben, Zuschlag und Segeberger Straße anders.

Auf Anregung eines unserer Mitglieder könnte sich -das Einverständnis der Verkehrsplanungsbehörde in Bad Oldesloe vorausgesetzt- die Sicherheits- und Parksituation auf dem Marktplatz und der Paul-von-Schoenaich-Straße deutlich verbessern. Auch ein neuer Zebrastreifen wäre dann vielleicht möglich, was besonders für die Schulkinder und ältere Menschen sicher eine große Erleichterung wäre.

Und dann gab es noch eine großartige Präsentation des Architekten, der den Alfapark bebauen und umgestalten soll.
Mehr dazu gibt es in Kürze unter den Artikeln / Inhalt.
Nur soviel schon einmal: es sieht so aus, als würde dort mittelfristig viel moderner, lebenswerter, und erschwinglicher Wohnraum entstehen.

 



Wohnen im Gewerbegebiet?

Die CDU hat heuer (im Januar 2019) einen interessanten Vorschlag gemacht: Es solle geprüft werden, ob im Gewerbegebiet Holländerkoppel eventuell auch eine Wohnbebauung zugelassen werden könne.

http://www.ln-online.de/Lokales/Stormarn/Gewerbegebiet-Hollaenderkoppel-Reinfeld

Diese Maßnahme könnte ebenfalls dazu beitragen, neuen Wohnraum zu schaffen, ohne ökologisch wertvolle Flächen zu vernichten.
Die Frage ist, ob dann tatsächlich endlich günstiger Wohnraum geschaffen werden würde, oder ob es wieder hochpreisige Wohnungen und Häuser sein würden?



Sozialen Wohnungsbau kann man praktisch vergessen

In den Lübecker Nachrichten vom 28.12.18 ist ein Artikel zum neuen Baugebiet in Bad Oldesloe.
Fast alle Grundstücke sind verkauft worden – außen denen, die für den sozialen Wohnungsbau vorgesehen sind. Es findet sich einfach kein Investor.

http://www.ln-online.de/Lokales/Stormarn/Am-Claudiusee-in-Bad-Oldesloe-entsteht-das-erste-Haus

Wenn sich hier in Reinfeld bei der Einwohnerversammlung der Herr Bauamtsleiter hinstellt und öffentlich auf einen Investor hofft, der aus reiner Menschenfreundlichkeit und ohne Renditeabsicht Sozialwohnungen in der Dröhnhorst baut, ist das von der Realität sehr, sehr weit entfernt.



Was Greta Thunberg zu sagen hat, geht uns alle an

nicht nur in Berlin, Washington, oder London!
Große Veränderungen beginnen oft im Kleinen.

 

 



Hauptausschuß 21.11.18

Bei der heutigen Sitzung des Hauptausschusses sollte eigentlich ein Abgesandter der Landgesellschaft sein Konzept für die Bebauung Dröhnhorst vorstellen.

Eigentlich sollte dies, als einziger Punkt, nichtöffentlich sein.

Durch unseren Druck wurde er nun zwar in den öffentlichen Teil verschoben, allerdings erschien der Mitarbeiter nicht zur Sitzung. Die Vorstellung soll nun zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Laut dem Bürgermeister, Herrn Gerstmann, sammeln sich schon die Geier stehen mehrere Investoren, auch Privatinvestoren Schlange, um unsere Landschaft zuzubetonieren. Man ist anscheinend der Meinung, viel Geld verdienen zu können.



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