Die Sommerpause ist vorbei, die Sorge geht weiter

Auf den Tag genau fünf Monate ist es her, dass die Reinfelder Politik beschlossen hat, in der Dröhnhorst kein neues Baugebiet auszuweisen.
Und nun versucht die Verwaltung sozusagen „durch die kalte Küche“, dies doch noch durchzudrücken. Weil angeblich Wohnraum benötigt wird. Die nackten Zahlen – eben der Verwaltung – sagen allerdings etwas anderes.
Wir haben genug Wohnraum, bzw. liegen mit den geplanten Baumaßnahmen (z.B. Alfapark und Verdichtung der Stadt) genau im Soll.
Wieso also soll nun eine weitere Fläche versiegelt werden?? Und dies auch noch genau in einem Biotopverbundsystem?
Und wie kann es sein, dass die Verwaltung dermaßen unverfroren einen aktuellen und wohlüberlegten Beschluß der Politik umstoßen will?
Wäre ich Reinfelder Stadtverordnete, wäre ich sehr überrascht.
Die politischen Vertreter sind dafür gewählt worden, die Geschicke der Stadt zu bestimmen, nicht die Verwaltung. Im Sinne und für die Reinfelder Bürger.
Und inzwischen auch sehr dringend im Sinne von Natur- und Umweltschutz. Der Klimawandel mit seinen Herausforderungen findet auch in Reinfeld statt!
Wir brauchen nicht noch mehr Einfamilienhäuser wohlhabender Hamburger und nicht noch mehr Landversiegelung. Allmählich sollte sich das doch auch bis in die Amtsstuben kleinerer Städte herumgesprochen haben.

 

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