Einwohnerversammlung

Uns erreichte die Zuschrift einer Reinfelder Bügerin zur Einwohnerversammlung, die sehr prägnant auch unsere Meinung ausdrückt.

Dies ist auch als Leserbrief in der LN vom 08. November erschienen:

 

LN vom 8. November 2018 „Reinfeld – Einwohnerversammlung am 6. November 2018“

Von der Einwohnerversammlung hatte man sich eigentlich genaue und detaillierte Informationen in Bezug auf Neubaugebiete in Reinfeld erwartet.

Explizit geht es derzeit um die Ausweisung eines Neubaugebietes an der Dröhnhorst sowie an der B75 und einer angedachten Umgehungsstraße quer durch.

Wer tatsächlich gedacht hat, es würden jetzt Details, mögliche Zeitabläufe oder auch nur Aussagen zu Art und Weise möglicher Wohnbebauung erfolgen, wurde enttäuscht.

Die Präsentation von BM Gerstmann war allgemein gehalten und fast alle Inhalte bereits durch Presseberichte bekannt.

Negativ war, dass BM Gerstmann seine Präsentation anscheinend nicht richtig kannte.

Er fand sich zum Teil in seinen eigenen Darstellungen nicht zurecht.

Auch zu der Planung bzgl. Umgehungsstraße gab es nichts Konkretes, weder zu Kosten, die auf die Reinfelder Bürger evtl. zukommen noch zu weiterer Lärmbelastung, z. B. durch sich weiter verstärkenden Autoverkehr.

Lärmbelastung haben wir genug: u.a. Bahnlinie, B 75, Autobahn A1.

Völlig unter den Tisch fiel – ein wichtiger Aspekt in Zeiten des Artensterbens – der Naturschutz (der Messingschläger Teich ist ein sensibler Flora/Fauna-Bereich), das Feld zur Hamburger Straße z.T. Niedermoor mit Moorlunke, der übrige Bereich z.T. mit Biotopen durchsetzt.

Es wäre schön gewesen, wenn bestehende Aspekte erwähnt und aufgezeigt worden wären. Nicht jeder Reinfelder kennt den Bereich Dröhnhorst bis hin zum Wald Steinkampsholz.

Da ist etwas mehr als nur ein „Acker“. Leider auch eine Mülldeponie aus den 60ern!

Die Krönung der ganzen Veranstaltung kam dann aber vom CDU-Vorsitzenden Lorenz Hartwig, der bzgl. fehlenden sozialen Wohnungsbaus in Reinfeld verbal auf BM Gerstmann einschlug. Völlig inakzeptabel!

Zumal Hartwig ganz genau einen Grund dafür kennt: die desaströse Haushaltslage!

Alles in allem leider eine völlig unbefriedigende Veranstaltung mit einem unschönen Zwischenspiel sowie einem korsettartigen Veranstaltungsablauf, der lebhafte Diskussionen aufgrund Bürgerfragen stark einschränkte bzw. gar nicht zuließ –

Veranstaltungsende von vornherein 21.00 Uhr. (War noch Stammtisch?)

S. Wiege, Reinfeld

 

 

 

 

 

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