Ausverkauf am Schwarzen Teich

 

Grünes Herz Reinfeld ???

Nicht für Tiere und die Natur!

Das Naturschutzgesetz wird in Reinfeld in voller Absicht zu Gunsten eines Investors missachtet!
Der vom Gesetz geforderte 50m Uferschutzstreifen am Schwarzen Teich soll ganz erheblich beschnitten und außerdem ein geschlossener Zaun errichtet werden. Wie sollen dann die Tiere wandern können?
Hier soll das letzte natürliche Refugium der Tiere und der Natur am Schwarzen Teich vernichtet werden.

Da zählt nicht das Argument, andere hätten dort auch schon gebaut. Die anderen Bauten sind teils Jahrzehnte alt – haben wir inzwischen denn nichts dazugelernt?!
 
Schon im Vorfeld wurden vom Investor die Löcher für Vögel und Fledermäuse in den Bäumen verschlossen, die Bäume gefällt und dann Ersatzquartiere geschaffen — normalerweise werden erst Ersatzquartiere geschaffen und erst, wenn diese angenommen werden, die Bäume gefällt.
Aber hier wurden anscheinend sehr eilig Tatsachen geschaffen.
Es gibt schon jetzt Beobachtungen mehrerer Anwohner, dass es diesen Sommer viel weniger Fledermäuse gibt!
 

Als „Naturschutzargument“ des Investors wird die geplante Einleitung des oberflächlichen Regenwassers des Grundstückes in den Teich genannt, welches das Teichwasser aufwerten soll. Tatsächlich würden damit aber Reifenabrieb, Müll und Schadstoffe eingeleitet!

♦ Wie soll die Streuobstwiese in Wulmenau (am Wohnort des Investors!) für die bei uns in Reinfeld am und im Wasser lebenden Tiere eine vergleichbare Ausgleichsfläche darstellen?
♦ Warum hält man die vom Gesetzgeber geforderten 50m Uferschutzstreifen nicht ein?
♦ Bauen auf dem Grundstück an der Segeberger Straße ja ! Aber bitte unter Einhaltung des Landesnaturschutzgesetzes §35 (2).

Wenn die Bürgervertreter, die Politiker, sich nicht an Gesetze halten, muss der Bürger dies wohl einfordern !!!

Was haben die Reinfelder von einer Ausgleichsfläche in Wulmenau ?
Der nächste Investor kauft womöglich Ausgleichsflächen in Süddeutschland.

„Man kann das Bauprojekt aus verschiedenen Gründen gut und richtig finden. Aber das ist kein Naturschutz, sondern das ist Naturvernichtung.“ — Yvonne Stresius, Fachwissenschaftlerin & Vorsitzende des NABU Nordstormarn/Reinfeld


Jetzt Widerspruch einlegen !

Der Bebauungsplan Nr. 21 (3. Änderung) mit gewolltem Verstoß gegen das Naturschutzgesetz ist vom 15.07.21 bis 16.08. 2021 im Rathaus einsehbar.
Während der Auslegungsfrist können alle an der Planung Interessierten die Planunterlagen einsehen sowie Stellungnahmen hierzu schriftlich einreichen

Das ist sehr einfach und könnte beispielsweise so aussehen:

 

Stadt Reinfeld (Holstein)
Paul-von-Schoenaich-Straße 7
23858 Reinfeld Holstein
 
 
Ihr Name
Ihre Anschrift
 
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Wramp,
sehr geehrte Damen und Herren,

gegen den am 15.07.2021 bekanntgegebenen Bebauungsplan Nr. 21 / 3. Änderung möchte ich folgende Einwände vorbringen:

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[Hier führt der Bürger nacheinander die Punkte des Bebauungsplans auf, mit denen er nicht einverstanden ist.
Gleichzeitig muss er seine Einwände schlüssig, nachvollziehbar und sachlich begründen.
Mögliche Gründe für einen Einspruch können sein, dass Gesetze oder Verordnungen nicht beachtet wurden oder dass der Bebauungsplan dem Flächennutzungsplan inhaltlich widerspricht. Daneben kann der Bürger auf Aspekte hinweisen, die Ermessungsentscheidungen sind, beispielsweise wenn es um die Lärmbelastung geht.]
 
 
_______________________________
Ort, Datum, Unterschrift
 
 

Gründe sind zum Beipiel folgende:

⇒ Verstoß gegen das Naturschutzgesetz §35 (2) – 50m Abstand landwärts von der Uferlinie. (statt 27m)

⇒ Es entsteht kein sozialer Wohnungsbau sondern hochpreisige Wohnungen. Damit liegt kein öffentliches Interesse vor, das Naturschutzgesetz zu umgehen.

⇒ Baulärm und die geringe Nähe zum Gewässer in der Bauphase wird viel der dort noch vorhandenen Fauna und Flora vernichten bzw. vertreiben.

⇒ Die geplante Ausgleichsfläche in Wulmenau (Wohnort Investor) für das Gebiet Schwarzer Teich ist eine Streuobstwiese, diese ist ein völlig anderer Lebenraum als der Uferrandstreifen eines Gewässers. (Dies betrifft vor allem die Amphibien) Es wird wieder Biodiversität an und im Teich vernichtet.

⇒ Als „Naturschutzargument“ wird die geplante Einleitung des oberflächlichen Regenwassers des Grundstückes in den Teich genannt, welches das Teichwasser aufwerten soll.

⇒ Tatsächlich würden damit aber Reifenabrieb, Müll und Schadstoffe eingeleitet

Die Natur hat keine Stimme – aber wir alle sind die Stimme für die Natur!

 
 
 
 
 
 
 
 

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