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Zwischenmeldung “Grünes” Herz Reinfeld

Die Reaktionen auf unsere Flugblatt-Aktion sind wirklich großartig!

So viele Reinfelder sind erbost über den Plan, das letzte Stück Natur am Schwarzen Teich zu zerstören und den dortigen Tieren ihren Lebensraum zu nehmen!

Und viele sind nicht nur aufgebracht und machen ihrem Ärger verbal Luft, sondern wollen auch Widerspruch einlegen.
Nur so besteht noch die Chance, dass die Pläne abgeändert werden.

Bitte reichen Sie Ihren Widerspruch schriftlich und wenn irgendmöglich als Einschreiben ein.

Bitte helfen Sie mit, dass unser “Grünes Herz” weiterleben darf – damit es nicht für den wohlklingenden Namen zerstört wird !

 

 

 

 



Ausverkauf unserer Natur?

Heute ist in der “Lübecker Nachrichten” ein wunderbarer Artikel zum politischen Tauziehen zum Naturschutz am Schwarzen Teich erschienen.
https://www.ln-online.de/Lokales/Stormarn/Wohnungsbau-contra-Naturschutz-Kritik-am-Gruenen-Herz-Reinfeld (LN+)

Ergänzend dazu möchte Pro Reinfeld darauf hinweisen, dass jeder Bürger Widerspruch einlegen kann, sowie der Bebauungsplan ausgelegt, also veröffentlich wird.

Überraschenderweise ist das sehr einfach: jeder der möchte, kann problemlos dabei mithelfen, ein Stück unserer wertvollen Natur zu schützen.
Man muß keinesfalls irgendwelche langen oder komplizierten Texte aufsetzen.

Wie genau man ganz einfach Widerspruch einlegen kann, wird hier sehr gut gezeigt:  https://www.widerreden.de/einspruch-bebauungsplan/

 

 

 

 



Naturschutz ganz klein geschrieben

Zum zweiten Mal wurde man beim Stadtentwicklungsausschuss sehr von unserer Politik überrascht.
Am 09. Juni ging es nochmals um das geplante Bauvorhaben am Schwarzen Teich, bei dem vom Investor geplant ist, den vom Naturschutzgesetz vorgeschriebenen Uferschutzstreifen von 50 Metern stark zu beschneiden.

Schon während der Einwohnerfragestunde machten einige Bürger ihre Empörung über besonders die Grünen sehr deutlich, weil sie beim letzten Ausschuss so sehr investorenfreundlich abgestimmt haben. 

Bei der Diskussion über diesen Tagesordnungspunkt durfte erst der Investor in Länge für sein Projekt werben – nicht ohne Drohung, die neuen Wohnungen würden eben nicht gebaut, wenn man an seinen Plänen etwas ändern würde.

Als nächste wurde Frau Stresius gehört, die sowohl als Vorsitzende des NABU Nordstormarn, als auch als Wissenschaflerin vom Fach sprechen konnte.
Und genau dann schlug die Technik wieder zu: gerade bei den wichtigsten Passagen ihrer Einlassung versagte der Ton!
Zu verstehen war allerdings, dass dieser Eingriff in den geschützten Naturraum eine ökologische Katastrophe sei.
Außerdem würde die geplante Ausgleichsfläche in Wulmenau(!!), eine Streuobstwiese, ja wohl kaum ein adäquater Ausgleich für die jetzt bedrohten Tierarten am Teichrand sein.
Zudem würde der geplante, undurchlässige Zaun am Ufer eine weitere Verschlimmerung der Lage der Tiere darstellen, weil sie dann gar nicht mehr an das Ufer, bzw. von dort weg kämen.

Bei der folgenden Diskussion zeigte sich einzig die SPD am Naturschutz interessiert.
Der Ausschussvorsitzende, Dr. Weber, versuchte mit allen argumentativen Mitteln, den Ausschuss davon zu überzeugen, dass dieses Bauvorhaben einen unheilbaren Schaden am Naturraum Uferbereich anrichten würde.
Der laut Naturschutzgesetz geforderte Mindestabstand sei auch gut einzuhalten, wenn man lediglich die geplanten Gebäude etwas versetzen würde.

Der Bürgervorsteher Gerd Herrmann war der Meinung, der geplante Zaun -angeblich zum Schutz des Ufers- sei lediglich eine Beruhigungspille.

Selbst der als Zuschauer anwesende Fraktionsvorsitzende der SPD, Herr Hanf, machte per Chat gute Argumente geltend. Er fragte zum Beispiel, wem denn die geplante Ausgleichsfläche gehöre? (Sie gehört dem Investor – an dessen Wohnort!) Und er machte deutlich, dass es nun so geplant sei, dass unserer Natur in Reinfeld ein Schaden entstünde, der aber an ganz anderer Stelle ausgeglichen werden solle.

Leider waren sämtliche anderen Ausschussmitglieder keinerlei Argument zugänglich.

Im Gegenteil, die Grünen drohten unterschwellig mit der Bebauung unserer Außenbezirke (gemeint war sicherlich die Dröhnhorst, unser letztes Naherholungsgebiet, mit vielen Biotopen), wenn dieses Bauvorhaben nicht genau wie vom Investor gewünscht genehmigt werden würde.

Und so wird wieder mal ein Stück unersetzliche Natur dem Geld geopfert.

 

Die Zerstörung hat begonnen. Schon Ende letzten Jahres wurden Bruthöhlen verschlossen und damit begonnen, den Uferbereich zu verkleinern.

 

 

 

 

 



Modernere Zeiten

Auch wir sind jetzt bei Facebook!

Noch schneller, noch mehr Fotos, Videos und kurze Nachrichten!

Besuchen Sie uns gerne auch dort.

Wenn Sie auf den “Gefällt mir”-Button clicken, bekommen Sie bei Facebook alle Beiträge automatisch frei Haus.

 

 



Notizen aus dem Stadtentwicklungsausschuß

Am 04.05.21 tagte endlich mal wieder der Stadtentwicklungsausschuß.

Nachdem die CDU sich zwei Jahre lang geweigert hatte, unsere am 19.September 2019 eingereichten Vorschläge überhaupt nur in Betracht zu ziehen, setzte sie nun plötzlich und unerwartet den Punkt “Verkehrsentlastung und Fahrradschutzstreifen” auf die Tagesordnung.
Mit fast identischen Punkten, wie wir sie seit anderthalb Jahren immer wieder gefordert haben.
Eigentlich ist es ja unerheblich, wer nun den Anstoß zu den dringend benötigten Veränderungen gibt, deshalb freuen wir uns im Sinne der Sache einfach sehr darüber.

Einig waren sich die anderen Fraktionen darüber, dass es schön gewesen wäre, wenn die CDU ihre Zuneigung zu den Radfahrern schon früher gezeigt hätte, als nämlich die Verkehrsaufteilung der neuen Brücke besprochen wurde. Oder die neue Feldstraße. Ist noch gar nicht so lange her.

 

 

Nach einigem Hin und Her einigte man sich darauf, dass die Vorschläge der CDU, mitsamt dem Gedanken dahinter, dass das Miteinander von Autos, Fahrrädern und Fußgängern verbessert werden muß, als Grundlage in das neu zu erstellende Mobilitätskonzept der Stadt einfließen soll.
Der Antrag soll der Prioisierung dienen.

 

 

Derweil schlug die SPD vor, die verschiedenen Gedanken etwas zu stufen, damit nicht alles zusammen in eine ferne, unbestimmte Zukunft verschoben wird. So könnte man wenigstens einige Dinge schonmal in Angriff nehmen.
Die Verwaltung soll zeitnah(!) Vorschläge zu einer Neuverteilung des Straßenraums zu Gunsten von Radfahrern und Fußgängern entwickeln. Und diese Vorschläge sollen aber auch, wo möglich, schon parallel und zeitnah umgesetzt werden.
Finden wir prima.

Im Zuge der Diskussion über diesen Tagesordnungspunkt wurde zu Recht einhellig die Stadtverwaltung gelobt, die die Anzahl der Fahrradstellplätze am Bahnhof glatt verdoppelt.

Die Grünen erwarten, sicher nicht ganz zu unrecht, einen gewissen Widerstand vom Kreis.
Man erinnere sich, dass es schon partout nicht möglich war, den allgemein gewünschten, über Jahrzehnte gehabten Zebrastreifen über die Paul-von-Schoenaich-Straße wiederzubekommen.

Auf jeden Fall bedeutet der Antrag der CDU zur größeren Fahrradfreundlichkeit in der Stadt, dass diverse Partner “mitgenommen” werden müssen, da es sich bei den ins Auge gefaßen Straßen um Kreis- und Landesstraßen handelt.
So schnell die CDU auch gerne mit der Umsetzung beginnen würde, weil sie dringenden Handlungsbedarf sieht (wir auch!), so viel Geduld werden wir wohl alle noch haben müssen.

Auf jeden Fall war das eine spannende Sitzung, mit einem für die Reinfelder, die Radler und Pro Reinfeld wirklich wichtigen und guten Tagesordnungspunkt.


Nebenbei bemerkt:
die Bild- und Tonqualität einiger Teilnehmer konnte man nur als “grottig” bezeichnen.
Es war wirklich anstrengend, der Sitzung zu folgen. Bestimmt ging das den Teilnehmern selbst genauso.
Einige konnte man nur als Schemen erkennen, noch mehr hatten anscheinend erhebliche Probleme entweder mit ihrem Mikrofon oder ihrem W-Lan, andere flogen gleich ganz aus der Konferenzschaltung heraus.
Es würde für sämtliche Teilnehmer und auch Gäste bestimmt erheblich leichter werden, die jeweiligen Sprecher zu verstehen, wenn sich alle dazu entschließen könnten, mit einem Headset zu arbeiten.

 

 

 



Reinfeld hat einen neuen Teich!

Hatten wir schon erwähnt, dass der Sanderteich wieder da ist?

Hunderte von Jahren lag er links der Straße Dröhnhorst – bis er bis vor etwa 40 Jahren als Müllkippe genutzt und zugeschüttet wurde. Danach wurde das Gelände dann Acker.
Die Drainage scheint verstopft zu sein, denn schon letztes Jahr war er über viele Monate wieder da.

Und genau wie letztes Jahr ist er auch jetzt wieder ein Biotop, der Lebensraum vieler Vögel. – Oder eher ein Wohnzimmer zum Entspannen, denn sie sind nicht ständig da.
Aber wenn sie da sind, ist richtig was los!

Wäre es nicht schön, der Natur diesen Raum dauerhaft zu erhalten?

 
 
 
 
 
 
 
 


Wintermärchen

Soviel Schnee, so eine Pracht!

Wann hatte man das letztemal die Möglichkeit, auf dem Teich spazieren zu gehen?
Diese seltene Gelegenheit ließen sich weder Familien, noch Hundebesitzer, noch Schlittschuhläufer entgehen!

Auch auf den Wegen der Dröhnhorst Richtung Wald sind viele Menschen unterwegs. Mit Hunden, mit Schlitten, sogar mit Rädern. Einzeln, zu zweit, oder kleine Familien, alle Welt genießt diese wunderbare Landschaft.

(Draufclicken macht die Fotos groß)



Endlich Winter

Viele Menschen finden Winter (und SCHNEE!) ganz toll. Unsere Natur braucht ja auch den Wechsel, auch die Kälte.

Aber für die Vögel ist jetzt eine ziemlich harte Zeit. Die Menschen haben den Naturraum dermaßen verändert, dass die wilden Tiere längst nicht immer genug Nahrung finden.
Das betrifft natürlich auch die Vögel.

Hier hat sich ein hungriger Trupp Stare, Spatzen und Wacholderdrosseln in einem Garten an der Dröhnhorst eingefunden und futtert dankbar die angebotenen Äpfel.

Vielleicht haben auch einige der Leser hier ein paar Äpfel oder Vogelfutter übrig, um den kleinen Tierchen beim Überleben zu helfen?
Aufgeschnittene Äpfel einfach auf den Rasen legen.
Wenn man keinen eigenen Garten hat, könnte man ja auch etwas beim nächsten Spaziergang mitnehmen und an den Rand eines Knicks legen.
Man findet bestimmt eine geeignete Stelle.
Die Belohnung bekommt man dann spätestens im Frühjahr, wenn die Vögel wieder ihre Lieder singen.

 

 

 



Von Kostbarkeiten und Profiten

Unbebauter, unversiegelter Boden ist eine Kostbarkeit, eine Ressource, die der Ernährung der Menschen dient – und die auch hier in Schleswig-Holstein immer knapper wird.

Inzwischen sprechen Fachleute von einer “Katastrophe”, was den hohen Flächverbrauch betrifft. Jeden Tag werden allein in Schleswig-Holstein mehr als 3 Hektar Land versiegelt.
Einmal versiegelter, bebauter Boden braucht Jahrhunderte(!), bis er sich wieder wenigstens einigermaßen erholt hat. Das heißt, für uns und viele weitere Generationen ist er verloren.

Inzwischen sehen das auch immer mehr Gemeinden und weisen in ihren Außenbereichen keine neuen Baugebiete mehr für eine Einzelhausbebauung aus.
Auch hier bei uns in Reinfeld sieht das inzwischen ein großer Teil der Politik so.
Diejenigen, die irgendwann gerne das Kleingartengelände bebauen würden, oder eine große Straße nebst riesigem Baugebiet durch ein Niedermoor, fruchtbare Äcker und ein Landschaftsschutzgebiet bauen wollen, hängen noch in vergangenen Jahrzehnten, wo man sich über Umweltschutz und Ernährung keinerlei Gedanken machte.
Die Zeiten haben sich aber geändert.
Übrigens auch dahingehend, dass man durchaus auch mit Naturschutz als Kommune und als Einzelner Profit machen kann.

Inzwischen sehen immer mehr Menschen, dass man sehr schonend mit den noch(!) vorhandenen Ressourcen umgehen muß. Wir müssen unsere Umwelt schützen, sonst gehen wir unter. So einfach ist das.

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Bodenkundler-Flaechenverbrauch-in-SH-ist-eine-Katastrophe,flaechenverbrauch102.html

 



Stadtradeln – Die Siegerehrung

Die Siegerehrung des diesjährigen Stadtradelns fand am 11. November 20 in kleiner Runde vor dem Rathaus statt.

Die Stadt Reinfeld hat in ganz Schleswig-Holstein Platz 59 von insgesamt 74 teilnehmenden Kommunen erreicht.

Die Auszeichnung in Gold erhielt verdient Gabriele Jaacks in der Kategorie aktivste Radler*in mit 1150 km. (Ohne Motorunterstützung!)

Die Auszeichnung in Silber erhielten Karsten und Ulrike Liese mit jeweils 719 km.

Die Auszeichnung in Bronze bekam Joachim Dumke mit 505 Kilometern.

Alle drei Teilnehmer sammelten Kilometer im Team “Radeln für Reinfeld”, in dem auch Pro Reinfeld Mitglied ist.

Radeln für Reinfeld belegte den ersten Platz in der Gesamtkilometerleistung im Gruppenvergleich und wurde zweites mit der Anzahl der Teammitglieder.

Karsten und Ulrike Liese wurden als Stadtradel-Stars geehrt und erhielten jeder eine Fahrradpacktasche. 

Wir gratulieren den Stars ganz herzlich, das habt Ihr einfach toll gemacht!

Alle Anwesenden waren fest entschlossen, im Jahr 2021 weiter vorne zu sein.

Auch wir wollen nächstes Jahr (in diesem Jahr über 6000km) die 7000 km anpeilen!

 

 

 



Das diesjährige Stadtradeln ist gelaufen

und selbstverständlich hat auch Pro Reinfeld wieder mitgemacht!

“Unser” Team hat gewaltige 6.200 Kilometer geschafft!!
Auch, um darauf anzustoßen, trafen sich einige von uns auf Einladung von Bodo Bachmann vom ADFC Reinfeld/Nordstormarn am Freitag vor dem Rathaus.

Meine persönlichen Helden des Stadtradelns sind wie immer diejenigen, die ohne Motorhilfskraft geradelt sind.
Auch sie haben hunderte von Kilometern geschafft. Das muß man erstmal nachmachen….

Außerdem wurde eine kleine Radtour durch die Stadt unternommen, jeder mit einer Poolnudel am Gepäckträger des Rades, um den Autofahrern zu zeigen, wie weit der gesetzliche Mindestabstand (1,50m) beim Überholen eigentlich ist.
Erwartungsgemäß sahen daufhin viele Autofahrer lieber vom Überholen oder Vorbeifahren ab, vorzugsweise in Situationen, wo sonst selbstverständlich weitergefahren wäre.
Natürlich hätten die weichen Schaumstoffteile sowieso keinesfalls ein Auto beschädigt.

Wenn Sie also zukünftig immer mal wieder einen Fahrradtrupp mit diesen komischen Dingern am Gepäckträger sehen, ärgern Sie sich bitte nicht – man will niemanden ärgern, sondern einfach nur auf die oft ziemlich gefährlichen Situation der Radfahrer aufmerksam machen.
Und um zu zeigen, dass Radwege und Fahrradschutzstreifen ganz, ganz wichtig sind. Die wiederum würden ja dann auch das Leben vieler Autofahrer etwas vereinfachen.

 

 

 

 

 
 
 


Die Sieger stehen fest….

… die Präsente stehen bereit, bald geht es ans Verteilen!

Die Siegerehrung findet statt am Sonntag, dem 27. September, um 14.00 Uhr.
Treffpunkt: Dröhnhorster Weg, am “Eingang zu den Feldern”, also hinter den letzten Häusern.

Bei uns gehen die Nicht-Gewinner der Hauptpreise aber nicht leer aus, jeder der Teilnehmer bekommt eine kleine Aufmerksamkeit als Würdigung für die viele Mühe, die sich gemacht wurde für die wirklich schönen Fotos! 

Bei uns werden die Preise auch nicht einfach umstandslos ausgehändigt, sondern wer möchte, bekommt noch Kaffee, Kuchen, und Klönschnack obendrauf.

Inzwischen haben sich auch einige Geschäftsleute aus Reinfeld beteiligt und großzügig etwas für die Sieger gespendet.

Zuerst Frau Angela Klingbiel vom  die einen 20,00 Euro Einkaufsgutschein gestiftet hat.

(Sich genußvoll Gutes tun können!)

Dann Herr Michael Witt von der berühmten Eisdiele der den Gutschein über 10,00 Euro für Eis nach Wahl spendete.

(Soviel Gück im Becher!)

Und das Café Mocca, das auf den gekauften 30,00 Euro-Gutschein einfach nochmal 5,00 Euro draufgelegt hat.

(Lecker Essen, plus jetzt Getränk dazu!)

Und Bäckerei Rohlfs, die gleich drei Rucksäcke gespendet hat.

(Damit kann man genug ganz frischen Kuchen und Brötchen für das Wochenende einkaufen gehen!)

Und Herr Thorsten Bartholl von der Bartholl Versicherungs-Vermittlung GmbH, der sich mit einer Barspende am Erwerb der Sachpreise beteiligt hat.

 

Vielen herzlichen Dank!

 

 

 

 

 

 
 
 


Es wird wieder geradelt!

Wer es noch nicht so recht mitbekommen hat: Gerade läuft die Aktion “Stadtradeln”!
Noch bis zum 25. September kann man mitmachen und sich und dem Klima etwas Gutes tun.
Und Spaß macht es auch!
Selbstverständlich ist auch Pro Reinfeld wieder mit dabei, wir sind im Team “Radeln für Reinfeld”.

https://www.stadtradeln.de/reinfeld

Weil es wunderbar zum Stadtradeln paßt:

Das ADFC-Lastenrad ist bis Donnerstag, den 17.9. bei Ulrike und Karsten Liese kostenlos auszuleihen. (Allein eine Probefahrt ist spannend!)

Adresse : Am Messingschlägerteich 12 , Telefon 04533 8745

Zur Ausleihe muß ein Nutzungsvertrag  abgeschlossen werden. Er ist unter
https://www.adfc-stormarn.de/attachments/article/187/Nutzungsvertrag-ok.pdf
zu finden.

 

 

 
 
 


Der Auftakt des Fotowettbewerbs

ist leider zunächst ganz schön nass geworden. Ausgerechnet vor dem Treffen regnete es, so dass nur besonders wasserfeste Reinfelder erschienen.
Diese Tapferkeit wurde dann aber durch aufreißenden Himmel, strahlenden Sonnenschein und viele Vögel auf und am See belohnt.

Frau Schweim vom NABU führte die Gruppe sehr fachkundig, zeigte uns verschiedene interessante und für die Tierwelt wichtige Gewächse, erzählte, welche Vögel gerade auf und am See unterwegs waren (es waren viele), und dass sich tatsächlich -zum Leidwesen der Jäger- auch bei uns in Reinfeld Waschbären und Marderhunde angesiedelt haben.
Sie betonte auch noch einmal ausdrücklich, wie wichtig die Gegend am Messingschläger Teich und der Teich selbst für das Ökosystem sind und dass diese kleine Welt unbedingt erhalten werden müsse.
Nicht nur für die vielen, auch geschützen und seltenen Vögel, wie z.B. den Rotmilan und Seeadler, sondern auch für den Erhalt der Artenvielfalt der Insekten und als Ruheplatz für viele, viele Zugvögel, wie z.B. die Singschwäne.

Für die Fotografen der Runde gab es auch bei diesem eigentliche kurzen Spaziergang von einer guten Stunde schon viele sehr gute Motive, die es sehr lohnen, bei besserer Witterung und gutem Licht wiederzukommen.

Zu guter Letzt kamen dann auch zwei Pilger vorbei, auf dem Weg von Nütschau nach Lübeck und dann weiter nach Krakau, ihrer Heimatstadt.
Natürlich wurden auch sie von uns gleich mit dem zufällig anwesenden Kuchen versorgt.

 

An dieser Stelle verlinken wir sehr gerne einen Aufruf des NABU, den Flächenfrass in Deutschland dringend zu stoppen – damit auch unsere Kinder und Enkel noch Landschaft zum Durchatmen und zur Naherholung haben
https://mitmachen.nabu.de/de/flaechenfrass

 

 

 

 



Neu: Preisverleihung!

Heute verleihen wir die “Kleine Zeitmaschine am silbernen Band”. 

Die Planung der neuen Brücke ist ein Paradebeispiel von stückeliger, gedankenloser und rückständiger Verkehrsplanung.

Wie kann es sein, dass auf der neuen Brücke eine Spurbreite pro Fahrbahn von 5,15m(!!) durchgesetzt wurde – sich Radfahrer und Fußgänger aber bergauf eine relativ schmale Spur teilen müssen?! Dass große LKWs normalerweise, auch auf Autobahnen, mit deutlich schmaleren Fahrspuren zurechtkommen, spielt anscheinend keine Rolle.

Wie kann es sein, dass Radfahrer in der Feldstraße zwischen B75 und Grootkoppel überhaupt keinen Radweg bekommen sollen, sondern gefälligst erst auf der alten Feldstraße verschwinden sollen, um dann die Straße Holländerkoppel zu queren, um die Brücke zu erreichen.
Für Schulkinder, die aus Richtung Stubbendorf kommen, ist das auch nicht so richtig schön.
Sowieso werden sich mit Sicherheit viele Pendler und Schulkinder den Umweg über die alte Feldstraße sparen und schnurstracks auf der Feldstraße Richtung Brücke fahren.

Und haben es alle endlich -hoffentlich unfallfrei- geschafft, auf die Brücke zu gelangen, geht der Spaß erst richtig los: stadteinwärts soll nun ein Hochbord gebaut werden. Aber nur direkt auf der Brücke. Fährt man dort wieder hinunter, müssen sich die Radfahrer unter extremer Vorsicht in den fließenden Verkehr einfädeln. Ohne Radspur.
Laut Erhebungen werden zu Spitzenzeiten etwa 1.340 Autos in der Stunde erwartet. Ganz schön starker Verkehr.

Dummerweise werden aber viele Pendler, die stadteinwärts fahren, direkt hinter der Brücke rechts auf den Parkplatz abbiegen wollen. – Und mehr oder weniger gleichzeitig werden etliche Schüler auf ihren Rädern geradeaus weiterfahren wollen… Braucht es tatsächlich so wahnsinnig viel Voraussicht und Vorstellungskraft um auf den Gedanken zu kommen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es Unfälle geben wird?

Und haben nun alle das Einfädeln in den Verkehr überstanden, müssen sie durch den Kreisel in die Stadt. Selbstverständlich auch wieder ohne eine eigene Spur.
Wer schonmal als Radfahrer das Vergnügen hatte, von Autofahrern angepöbelt zu werden, man solle gefälligst von der Straße verschwinden, oder gar mit voller Absicht mit dem Auto von der Straße gedrängt wurde, wird sich sehr auf die Reinfelder Verkehrszukunft freuen.

Das Elend geht mit den Radlern weiter, die zum Bahnhof fahren wollen. Die müssen nämlich unten an der Brücke schnell -weil ja immerzu Autos kommen- vom Rad absteigen, und es über den Fußgängerüberweg schieben.
Haben sie es endlich zum Bahnhof geschafft und wollen ihr Rad abstellen, müssen sie seitlich hinter das alte Bahnhofsgebäude. Uneinsehbar. Wenn sie das Rad nach dem Arbeitstag, womöglich im Dunkeln, wieder abholen, müssen sie wieder in diese dunkle, uneinsehbare Ecke. Das wird sicher nicht nur für Frauen sehr unangenehm sein.

Dass mit diesen Planungen dringende Empfehlungen der Straßenverkehrsordnung sowie der übergeordneten Verkehrsaufsichtsbehörden mißachtet werden, lassen wir jetzt mal außen vor. Unser Thema sind die Menschen, auf die bei den Planungen keine Rücksicht genommen wurde.

Nicht nur Gesetze und Verordnungen haben sich verändert, sondern auch die Welt an sich.

Die “Kleine Zeitmaschine am silbernen Band” wird verliehen an diejenigen Politiker in Reinfeld, die noch immer in den 70er Jahren leben. Denen es überaus wichtig ist, dass der Verkehr überall möglichst schnell fließen kann. In deren Denken so etwas wie Radfahrer oder gar Schutz der Umwelt nicht existiert.
Wie in den 70er Jahren des vorherigen Jahrhunderts.

Inwischen gibt es mehr Radfahrer, als jemals zuvor. Inzwischen sollte jeder mal die Worte Umweltschutz und Klimawandel gehört haben. Inzwischen gibt es sogar das Wort “Mobilitätswende”.
Die 70er Jahre sind vorbei!

Noch ist es nicht zu spät, noch könnte man die Planungen den bestehenden Verordnungen und der Lebenswirklichkeit anpassen.
Wir würden es großartig finden, wenn sich die Politik nochmal gründlich mit dem Thema beschäftigen würde. Und wenn es eine öffentliche Diskussion gäbe.

 

 

 

 



Unruhige Zeiten

sind das jetzt. Keiner weiß, wie es mit Corona weitergehen wird, viele haben Angst.

Und dann gibt es die, die zur sogenannten “Risikogruppe” gehören, sei es wegen des Alters, sei es wegen Vorerkrankungen.
Von denen gibt es sicher auch viele, die zwar eigentlich gar nicht mehr aus dem Haus gehen möchten, dies aber müssen, weil sie niemanden haben, der die Einkäufe oder den Gassigang mit dem Hund für sie erledigt.

Aber jetzt gibt es hier in Reinfeld zwei Hilfsangebote:

Einmal die von Mary Rose Wolgast, direkt hier lokalisierte Gruppe “Reinfeld hilft sich”, unter der Telefonnummer 04533 – 78 67 159
Die Hilfe ist kostenlos.

Inzwischen gibt es dazu auch eine schön aufgemachte und sehr übersichtliche Webseite:  https://www.reinfeld-hilft-sich.de/


Und dann die von unserem Bürgermeister, Herrn Gerstmann, für Reinfeld ins Leben gerufene Webseite:
https://nebenan.de/hood/reinfeld-nord
      

Für Rehhorst, Willendorf und Pöhls bietet Elke Schwaiger kostenlose Hilfe an unter der Telefonnummer 04533 – 20 86 901

Wir finden es einfach toll, dass es Menschen gibt, die tatkräftig und uneigennützig helfen wollen!

Danke schön, Sie sind großartig!

 

 



Wir hatten wieder Besuch!

Wir haben uns gestern, am 12. März, sehr gefreut, auch den zweiten Bürgermeisterkandidaten, Herrn Wramp, kennenlernen zu können.

Herr Wramp nahm sich fast drei Stunden Zeit und gab uns damit sehr viel Gelegenheit, ihn als Person kennenzulernen und seine Einschätzung der Reinfelder Lage zu hören, die ja doch speziell ist (siehe die Haushaltslage und andere Dinge, wie z.B. den Sportplatz).
Er hat ein ganz anderes Profil als seine beiden Mitbewerber. Wo der eine den Amtsinhaberbonus hat, und die andere eine mitreißende, energiegeladene Art, kann er mit seiner sehr großen Expertise punkten, die nicht nur Verwaltungsangelegenheiten und Führungserfahrungen betrifft, sondern auch viele andere, ganz verschiedene Dinge, wie Feuerwehrbedarfe, Sportplätze, Förderungsmöglichkeiten, Bauwesen, Schulen und noch anderes mehr.

Wir haben uns über etliche verschiedene Themen unterhalten und auch viel für uns neues gehört.

Seine Einstellung zu Neubaugebieten ist eindeutig: Abgesehen davon, dass sie sich für die Kommunen nicht rechnen und viel zu viel kosten, sind die alten Konzepte ( = Bauen, Bauen, Bauen, einen Ort immer weiter zersiedeln) schlicht überholt.
Außerdem würden dann auch noch größere Schulen und mehr Kindergärten benötigt. Und auch die Infrastrukur eines Ortes muß der Einwohnerzahl gewachsen sein.
Angesichts des demographischen Wandels werden mittelfristig sehr viel mehr altersgerechte, kleinere Wohnungen gebraucht. Immer mehr ältere Menschen werden sich von ihren Einfamilienhäusern trennen und lieber stadtnah auf kleinerem Raum wohnen wollen.
Insofern wäre es viel klüger zu schauen, wo man in Reinfeld verdichten kann, ohne den grünen Charakter unserers Städtchens zu verlieren.
Allerdings, auch das wurde wahrheitsgemäß gesagt: Ein Bürgermeister kann nur Moderator sein, solche Entscheidungen obliegen der Politik.
Er kann aber verschiedene, sachlich abgewogene Alternativen anbieten, so dass die Politik wirklich gut informierte Entscheidungen treffen kann.

Er ist seit vielen Jahren Vorstandsmitglied bei “Holsteins Herz” (einem Verein, der sich sehr für die Förderung und Entwicklung Holsteins einsetzt und viel bewegt). Reinfeld ist Mitglied und auch wir würden uns dort gerne als Bürgerinitiative mit einbringen.

Was uns neben seiner vielfältigen, großen Erfahrung auch sehr gut gefallen hat, ist seine freundliche, ruhige und sachliche Art. Es werden keine “Luftschlösser” gebaut, keine der typischen Wahlversprechen gemacht, die niemals eingehalten werden können. In manchen Punkten ist er auch anderer Meinung als wir, bzw. bringt Argumente ins Spiel, an die man noch gar nicht gedacht hat, Thema Sportplatz. Und genau das macht so ein Gespräch erst zum Gewinn.

Auf jeden Fall war es ein hochinformativer Abend, der uns nicht nur Gelegenheit bot, einen interessanten Menschen kennenzulernen, sondern auch tatsächlich neue Gedankenanstöße für unsere Arbeit gab.



Update & Berichtigung

Nachdem wir die Zahlen zum Abstimmungsverhalten in der letzten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses, die für alle Schüler, deren Eltern und alle Radfahrer sehr unschön begonnen hat, geprüft haben, kommen wir zu dem Ergebnis, dass die W!R ihren Ruf, sich an zuvor getroffenen Vereinbarungen und erarbeiteten Ergebnissen nicht zu halten, gefestigt hat.

Dabei geben sie wenig auf die Sicherheit von Schulwegen und sicherem Radverkehr. Erstaunlicherweise haben sie die Abgeordneten der CDU und einige Abgeordnete der grünen Fraktion durch ihre verschwommene Begründung mit eingefangen.

Im Vorfeld wurde von allen Parteien in mehreren stundenlangen Sitzungen, auch unter Beteiligung des ADFC, sehr betont, dass das wichtigste sichere Schulwege und die Sicherheit der Schulkinder ist.
Davon fand sich bei den Parteien, als es denn endlich mal darum ging, die Dinge anzupacken, nur sehr wenig wieder. Einzig die SPD stand vollständig zu allen vorher besprochenen Punkten.
Ein sehr trauriges Ergebnis.

Die W!R hat sich bei uns sehr über unseren ersten Beitrag und den Gastbeitrag des ADFC auf unserer Webseite zu der Ausschusssitzung beschwert: die W!R wäre ja nicht alleine verantwortlich für die Änderung der Tagesordnung, und auch nicht für die Abstimmungsergebnisse. Nein, das sind sie nicht, aber sie haben es initiiert, und somit sind sie verantwortlich, dass überhaupt darüber abgestimmt wurde, Themen von der Tagesordnung der Ausschußsitzung zu nehmen.

Und das nach einem von ihnen veranstalteten Workshop – bei dem auch Angehörige der anderen Fraktionen beteiligt waren-, bei dem die Themen „Sicherheit“ und sichere Schulwege von allen Teilnehmern ganz besonders in den Vordergrund gestellt wurden.
Unser Gesprächsangebot vom Valentinstag wurde von der W!R mit der Begründung, dass es keinen Anlass für ein weiteres Gespräch gäbe, abgelehnt.
Gibt es keinen Anlass für ein weiteres Gespräch? Haben sichere Schulwege und die Sicherheit für Radfahrer im Straßenverkehr wirklich noch einige Jahre Zeit, bis ein Mobilitätskonzept fertiggestellt ist? Wir meinen nicht.

Wir wissen, dass manche CDU- Mitglieder, genau wie einige W!R- und Grünen- Fraktionsmitglieder, passionierte und engagierte Radfahrer sind, die durchaus für sichere Schulwege und Sicherheit für Radfahrer im Straßenverkehr sind und dafür auch schon seit langer Zeit kämpfen. Ein W!R-Mitglied erzählte uns, dass er schon seit 30(!) Jahren versuchen würde etwas zu bewegen, aber es hätte sich nichts gerührt.
Jetzt war die Chance zum Greifen nahe!!

Liebe CDU-, W!R- und Grünen Fraktionen, redet nicht nur, sondern hört doch bitte auch mal auf Eure leiseren Fraktionsmitglieder – und auf die Bürger!
„Vernünftig (= schnell) fließender PKW-Verkehr“ ist in einer kleinen Stadt wie Reinfeld weder zeitgemäß, noch besonders wünschenswert. 
Wir, also Fußgänger, Radfahrer und auch die meisten Autofahrer wollen lieber ein vernünftiges und sicheres Miteinander!



Heute zu Gast: Der ADFC

Wir haben uns sehr gerne bereiterklärt, seine offizielle Presseerklärung zum… überraschenden Verhalten der WIR (und der CDU – als würde der PKW-Verkehr nicht richtig fliessen können, wenn man lediglich Rad- und Fußwege etwas anders aufteilt) bei der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses mit auf unsere Seite zu nehmen:

***

Am 10. Februar tagte in Reinfeld der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr.
An diese Sitzung knüpften alle, die sich um Förderung des Rad- und Fußgängerverkehrs und um Sicherung der Schulwege bemühen, einige Hoffnungen, standen auf der Tagesordnung doch  Punkte, die aktuell vorliegende Probleme aufgreifen sollten und dann schließlich auch der Vorschlag, grundsätzlich ein umweltfreundliches Mobilitätskonzept zu entwickeln.
Doch wie schaffe ich es Vorschläge abzuwürgen, ohne direkt dagegen zu argumentieren zu müssen? Die WIR hatte die Lösung: man setze ohne Diskussion alle aktuellen Probleme möglichst von der Tagesordnung – mit dem Argument, der Verwaltung Arbeit zu ersparen – und erkläre sie alle zu Unterpunkten eines Mobilitätskonzeptes. Die Erarbeitung dieses Konzeptes dauert etwa 3 Jahre und bis dahin kann Gras über einiges wachsen.
Was beispielsweise die geforderte Überprüfung hinderlicher Drängelgitter in Radwegen in einem übergreifenden Mobilitätskonzept soll, erschließt sich nur der WIR. Und der CDU. Als es um den Tagesordnungspunkt ging, die Bahnhofbrückenplanung zu überprüfen , die bislang Fußgänger und Räder entgegen den verkehrlichen Richtlinien benachteiligt,  begründete Chr. Röhr die Ablehnung des Punktes in aller Klarheit: „Der Autoverkehr muß vernünftig fließen.“ 
Schließlich beschloß der Ausschuss doch immerhin, die Erwägung weiterer Verkehrsberuhigung in der P. v. Schoenaichstraße und in der Klosterstraße. Und dann auch Planung eines Mobilitätskonzeptes.
 Der ADFC wird sich weiter darum bemühen, daß die aktuellen und geplanten Probleme nicht mit vagen Versprechungen auf die Zukunft vom Tisch gekehrt werden. Es wird Zeit für frische Luft in Reinfeld.

https://adfc-stormarn.de/index.php/component/tags/tag/reinfeld?rCH=2

 



Von Absprachen und Verlässlichkeit

Gestern standen im Ausschuß für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr “eigentlich” verschiedene Punkte zur Sicherung des Radverkehres in Reinfeld auf der Tagesordnung.
Sämtliche Punkte waren vorher mit allen Fraktionen, sowie mit dem ADFC und Pro Reinfeld abgesprochen worden.
Die WIR hatte sogar noch eine extra Sitzung anberaumt, die stattfand vor der interfraktionellen “Arbeitsgruppe Verkehrsentwicklung”, zu der Pro Reinfeld und der ADFC ebenfalls eingeladen waren.
In allen Punkten herrschte Einigkeit zwischen allen Beteiligten. Man wollte unbedingt wenigstens einige Punkte schnellstmöglich umsetzen.

Und gestern Abend ließ die WIR urplötzlich, ohne Begründung und ohne jemanden vorher zu informieren alle Punkte zum Thema Radkonzept von der Tagesordnung streichen! Es gab keinerlei Diskussionen, keine Aussprachen, und schon gar keine Beschlüsse, um irgendetwas von dem in vielen Stunden von allen erarbeitetem Konzept umzusetzen!
Wie kann das sein? Sieht so die vielgerühmte und eingeforderte(!) Bürgerbeteiligung aus?! So “steht die WIR für Politik mit den Reinfeldern”?
Anstatt sich nur in vielen Sitzung über ein “man sollte unbedingt” zu ergehen, wäre jetzt die Chance gewesen, endlich mal irgendwas umzusetzen.
Chance bis auf weiteres vertan.

Ist das egal??



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